AKTUELLES

Die Gewinner des Kurt-Meisel-Preises und der Förderpreise 2019

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Juliane Köhler in diesem Jahr mit dem Kurt-Meisel-Preis für herausragende künstlerische Verdienste und Nils Strunk und Lilith Häßle mit den beiden Förderpreise der Freunde des Residenztheaters ausgezeichnet werden!

 

Seit über 20 Jahren beeindruckt uns Juliane Köhler nun schon als Ensemblemitglied des Residenztheaters in Rollen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie war unter der Intendanz von Eberhard Witt zwischen 1993 und 2001 in Amélie Niermeyers Inszenierung "Der Streit" oder in Thomas Reicherts Inszenierung "Andromache" und unter der Intendanz von Dieter Dorn zwischen 2001 und 2011 unter anderem als Elisabeth in Amélie Niermeyers Inszenierung "Maria Stuart" oder als Marie in Martin Kušejs "Woyzeck"-Inszenierung auf der Bühne zu erleben. Seit dem Beginn der Intendanz von Martin Kušej am Residenztheater spielte sie unter anderem Hauptrollen in Inszenierungen wie "Was ihr wollt" von Amélie Niermeyer, "Die Ballade vom traurigen Café" von Walter Meierjohann, "Für immer schön" von Kathrin Plüttner oder "Der Balkon" von Ivica Buljan. Zuletzt feiert sie als Klytämnestra in Ulrich Rasches Inszenierung "Elektra" Premiere am Haus.

Wir gratulieren der Ausnahmeschauspielerin Juliane Köhler ganz herzlich zum diesjährigen Kurt-Meisel-Preis! Neben ihrer Theaterkarriere ist sie seit vielen Jahren auch sehr erfolgreich als Filmschauspielerin tätig - unter anderem konnte man sie 2001 in Caroline Links Oscar-prämiertem Drama "Nirgendwo in Afrika" erleben.

 

Ebenso sehr herzlich gratulieren wir Nils Strunk und Lilith Häßle zu den beiden Förderpreisen 2019!

 

Nils Strunk spielte während seines Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin bereits an der Staatsoper im Schillertheater, am Deutschen Theater Berlin und an der Schaubühne. Mit Martin Kušejs Inszenierung "Phädras Nacht" wurde er 2017 Ensemblemitglied am Residenztheater und beeindruckte uns in den vergangenen zwei Spielzeiten unter anderem in den Titelrollen in Martin Kušejs "Don Karlos"-Inszenierung und in "Marat/Sade" unter der Regie von Tina Lanik.

 

Lilith Häßle beeindruckt uns jedes Mal aufs Neue in ihren äußerst unterschiedlichen Rollen auf der Bühne des Residenztheaters. Bereits während des Studiums spielte sie in Produktionen am Schauspiel Stuttgart, Theater Freiburg sowie am Landestheater Tübingen. Nach ihrem Studium war sie von 2014/15 bis 2017 am Staatstheater Mainz engagiert, gastierte am Theater im Bauturm in Köln und wechselte anschließend mit Beginn der Spielzeit 2017/18 ans Residenztheater.

"Wer sich nur selbst spielen kann, ist kein Schauspieler", hat Johann Wolfgang von Goethe gesagt. Juliane Köhler, Lilith Häßle und Nils Strunk beweisen uns in jede ihrer Inszenierungen immer wieder aufs Neue, wie groß ihre Freude und ihr Mut zur Verwandlung ist.

 

Wir freuen uns sehr auf die Preisverleihung mit vielen Überraschungsgästen am 05.05.2019 im Residenztheater! Karten für 6€ zugunsten unseres Projekts KlassenKasse gibt es ab jetzt an der Tageskasse und online zu kaufen!

 

https://www.residenztheater.de/insze…/kurt-meisel-preis-2019

Führung durch das Gärtnerplatztheater 

Weil wir gerne den Blick über den Tellerrand wagen, haben wir am 02.04.2019 durch Vermittlung des Freundeskreises des Gärtnerplatztheaters eine sehr interessante Führung durch das Haus bekommen! Dabei erzählte man uns nicht nur über die wechselvolle Geschichte und den Umbau des Theaters, sondern zeigte uns auch den Probenraum für das Orchester, die Bühne sowie die Seitenbühnen und den Zuschauerraum. Vielen herzlichen Dank an Frau Peters vom Vorstand der Freunde des Gärtnerplatzes für den freundlichen Empfang und die Organisation der spannenden Tour durch das Haus!

Kulissenführung zur Inszenierung "Elektra"

Am 31.03.2019 fand unsere letzte Kulissenführung für die Freunde des Residenztheaters in der Ära Martin Kušej statt! Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Technischen Direktor des Residenztheaters, Thomas Bautenbacher, und dem Bühneninspektor Friedrich Firmbach für den sehr spannenden Blick hinter die Kulissen von Ulrich Rasches beeindruckender Inszenierung „Elektra“.

Zweite Mitgliederreise nach Basel 

Die Anmeldungen für die diesjährige Theaterreise nach Basel waren so zahlreich, dass sich der Intendant des Theater Basel, Andreas Beck, und die Kommunikationsdirektorin Ingrid Trobitz dazu entschlossen, noch eine zweite Delegation interessierter Resi-Freunde in die Schweiz einzuladen. Wir bedanken uns ganz herzlich Herrn Beck, Frau Trobitz und ihrem Team dafür, dass sie sich  inmitten der intensiven Vorbereitungszeit auf die Andreas Becks Intendanz am Residenztheater München sehr viel Zeit für unseren Verein genommen und uns zum wiederholten Male ein unvergessliches Theaterwochenende in Basel beschert haben! 

 

Neben dem Besuch der Vorstellung der Inszenierung "Hotel Strindberg" am Freitagabend, die am 03. Mai 2019 das diesjährige Berliner Theatertreffen eröffnen wird, hatte ein Teil von uns die Gelegenheit, am Samstagabend die Premiere der Operninszenierung "Madame Butterfly" zu besuchen, während der zweite Teil unserer Gruppe die Gelegenheit hatte, sich die Theaterinszenierung "Die drei Musketiere" anzusehen. Am Samstagnachmittag ginge es für uns außerdem im Rahmen einer ausführlichen Führung durch das Haus und seine Werkstätten auf eine Entdeckungsreise durch das Theater Basel. 

 

Ein weiteres Highlight unserer diesjährigen Mitgliederreise war am Sonntagvormittag ein Besuch in der Fondation Beyeler, wo noch bis 26. Mai die gefeierte Ausstellung DER JUNGE PICASSO - BLAUE UND ROSA PERIODE stattfindet. 

 

Unsere nächste Mitgliederreise ist für den Herbst 2020 geplant: Wir informieren Sie hier an dieser Stelle darüber, sobald es Neuigkeiten zu dem Ziel und dem Programm der Reise geben wird!

 

 

"Nah am Inferno": Porträt der Dramaturgin Laura Olivi in der Süddeutschen Zeitung

Laura Olivi (r.) mit der Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden der Freunde des Residenztheaters, Marissa Biebl (Mitte) und Lena Ketner (l.)

Sie wurde für den Verein der Freunde des Residenztheaters in den vergangenen Jahren zu einer wahren Freundin: Die Dramaturgin Laura Olivi. Geboren und aufgewachsen in Italien, studierte und pormovierte sie in Bologna im Fach Germanistik. Seit 2001 arbeitet Laura Olivi als Dramaturgin am Residenztheater und war dort in den letzten Jahren vor allem an der Entwicklung und Durchführung des Projekts "Welt/ Bühne", das zeitgenössischen europäische und außereuropäische Dramatikern eine Plattform an einem der größten Sprechtheater im deutschsprachigen Raum bot, beteiligt. 

 

Anlässlich ihrer neuesten Arbeit am Residenztheater - der Uraufführung "Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini", die am 22.02.2019 ihre Premiere unter der Regie des italienischen Regisseurs Antonio Latella feierte - widmete die Journalistin Petra Hallmayer Laura Olivi ein sehr lesenswertes Porträt in der Süddeutschen Zeitung. 

 

 

Nah am Inferno_Artikel SZ 22.03.2019
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Gespräch mit Marcel Heuperman

Am 20.03.2019 lud uns der Schauspieler Marcel Heuperman nach der Vorstellung von "Die Möwe" im Cuvilliés-Theater zu einem Nachgespräch in die Kantine des Residenztheaters ein. Dort erzählt er nicht nur von den Probenarbeiten mit dem lettischen Regisseur Alvis Hermanis und sprach mit uns über seine Rolle als Konstantin Gawrilowitsch Trepljow, sondern gewährte uns auch einen Einblick in seine bisherigen Arbeiten  am Residenztheater.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Marcel Heuperman und bei seinen Ensemblekollegen Tim Werths, Mathilde Bundschuh und René Dumont, die sich ebenfalls an diesem Abend zu uns gesellten!

 

Die nächsten Vorstellungstermine der Inszenierung "Die Möwe" finden Sie hier: 

 

https://www.residenztheater.de/inszenierung/die-moewe

 

 

Einladung zur 1. Hauptprobe von "Die Bakchen - lasst uns tanzen"

Foto: Lena Kettner

Am 13. März luden uns der belgische Regisseur und Choreograph Wim Vandekeybus und der Dramaturg Götz Leineweber zur 1. Hauptprobe von "Die Bakchen - lasst uns tanzen", einer Koproduktion des Residenztheaters mit seiner Tanzkompanie Ultima Vez, ins Cuvilliéstheater ein. 

 

Seit mehr als dreißig Jahren choreographiert und inszeniert Vandekeybus auf der ganzen Welt Aufführungen, die sich zwischen Schauspiel, Tanz, Konzert und Film bewegen. Für "Die Bakchen" bündeln seine Kompagnie "Ultima Vez" und das Residenztheater gemeinsam ihre Kräfte. Der flämische Schriftsteller Peter Verhelst adaptiert den euripideischen Text für das Residenztheater. 

 

Wir freuen uns sehr, dass unser Verein diese besondere Produktion fördern durfte! Bei unserer Mitgliederversammlung Mitte Februar 2019 bekamen wir bereits einen ersten Eindruck von den Proben für dieses überwältigende Theaterspektakel mit Live-Musik und -Malerei. Am 15.03.2019 feierte die Inszenierung nun Premiere im Cuvilliéstheater.

 

Mehr Infos und die Spielzeiten der nächsten Wochen gibt es unter: 

 

https://www.residenztheater.de/inszenierung/die-bakchen

Film-Matineé in Gedenken an Alfred Kleinheinz 

Foto: Judith Buss

 

"Letztes Jahr mußten wir Abschied von Fredi nehmen: viel zu früh. Fredi war ein im Wortsinn zärtlicher Mensch mit einem fantastisch feinen Humor, und er war ein wirklich großer Schauspieler mit einer noch größeren Bescheidenheit: Von Anfang an hat mich sein echtes Spiel fasziniert - es war immer wahr. Am Münchner Residenztheater hat Fredi über 25 Jahre lang alle möglichen und unmöglichen Wesen mit der ihm eigenen stillen Tiefe erschaffen, und noch im vorletzten Sommer war er bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs ein dunkel schillernder "Brandner Kaspar“. In meinem ersten Film "März“ hat Fredi mir den “Markus“ geschenkt, einen Familienvater, der in einem Tiroler Dorf mit dem Verlust seines Sohnes ringt, nachdem dieser gemeinsam mit zwei anderen ohne Erklärung in den Tod gegangen ist. Unser Film begleitet die drei betroffenen Familien über ein Jahr nach dem Suizid in ihrem Alltag - mit Annäherungen, Abstandnehmen, Innehalten, Ausbrechen.

 

In liebevoller Erinnerung an Fredi Kleinheinz". (Händl Klaus)

 

In Gedenken an Alfred Kleinheinz lädt Händl Klaus, Regisseur des Film „März“ , alle Freunde des Schauspielers am 09. März um 11 Uhr zu einer Erinnerungs-Matinee ins Theatiner Filmtheater in der Theatinerstraße 32 ein. 

 

Der Eintritt ist kostenlos. 

 

Ö 2008; Buch und Regie: Händl Klaus; Kamera: Gerald Kerkletz; DarstellerInnen u.a.: Alfred Kleinheinz (Markus Thöni), Ilse Kuen (Karin Thöni), Julia Strauhal (Martina Thöni), Paul Schweinester (Otmar Thöni)

 

84min; Originalfassung im Tiroler Dialekt

 

http://www.coop99.at/maerz/deutsch/index.html

http://www.theatiner-film.de

  

 

MÄRZ im März München.pdf
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Mitgliederversammlung 2019

Gestern fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung in der "Schönen Aussicht" im Residenztheater statt. Dabei berichtete die Vorsitzende Marissa Biebl nicht nur von den zahlreichen Veranstaltungen unseres Vereins, die seit dem Beginn ihrer Vorstandstätigkeit im Mai 2018 stattgefunden haben, sondern begrüßte auch den berühmten belgischen Regisseur und Choreografen Wim Vandekeybus auf der Bühne, der die gerade von unserem Verein geförderte Produktion „BAKCHAI – LET'S DANCE - Denn wir sind nie modern gewesen“ von Peter Verhelst nach Euripides inszeniert, sowie den betreuenden Dramaturgen der Produktion, Götz Leineweber. Wir freuen uns auf die Premiere am 15. März im Residenzthea

ter!

 

Wer sich intensiver mit der Arbeit und den bisherigen Projekten von Wim Vandekeybus auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir das Buch "The Rage of Staging", dass Vandekeybus zum 30. Jubiläum seiner Kompagnie Ultima Vez herausgegeben hat! Götz Leineweber hat einen interessanten Artikel dazu auf der Website des Kunstmagazins MONOPOL veröffentlicht: 

 

https://www.monopol-magazin.de/rage-staging-von-wim-vandekeybus-und-ultima-vez

 

Und hier noch ein Link zu seinem Tanzfilm BLUSH: 

 

Der Kurt-Meisel-Preis und die Förderpreise 2019  Die Nominierten

Die Verleihung des Kurt-Meisel-Preises für herausragende künstlerische Leistungen und der beiden Förderpreise ist jedes Mal ein Highlight in unserem Vereinsjahr. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Nominierungsvorschläge und freuen uns, Ihnen nun die Namen der nominierten Ensemblemitglieder bekannt geben zu dürfen!

 

KURT-MEISEL-PREIS

 

Norman Hacker gehört dem Ensemble des Residenztheaters seit 2011 an und begeisterte uns dort in den vergangenen Jahren in unzähligen Rollen. Derzeit ist er unter anderem in Martin Kušejs temporeicher, sehr witziger Inszenierung von Michael Frayns Stück "Der nackte Wahnsinn" am Haus zu erleben. 

 

Juliane Köhler wechselte 1993 vom Staatstheater Hannover nach München ans Bayerische Staatsschauspiel. Nach einem Engagement an den Münchner Kammerspielen war sie ab dem Jahr 2001 durchgehend auf der Bühne des Residenztheaters zu sehen, wo uns ihr facettenreiches schauspielerisches Repertoire immer wieder beeindruckt. Im Februar 2019 feierte sie in der Rolle der Klytämnestra Premiere in Ulrich Rasches "Elektra"-Inszenierung am Residenztheater.

 

Charlotte Schwab ist seit der Spielzeit 2016/17 Ensemblemitglied am Residenztheater und wurde in dieser Spielzeit unter anderem für ihre Rollen als Marquis de Sade in Tina Laniks Inszenierung "Marat/ Sade" und als Antonida Wassiljewna Tarassewitschewa in Andreas Kriegenburgs Inszenierung "Der Spieler" gefeiert.

 

DIE NOMINIERTEN FÜR DIE FÖRDERPREISE 2019:

 

Pauline Fusban begann ihr Schauspielstudium 2013 am Max Reinhardt Seminar in Wien, das sie 2016 abschloss. 2015 spielte sie an den Münchner Kammerspielen in "Jagdszenen aus Niederbayern" bereits unter der Regie von Martin Kušej. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Pauline Fusban Ensemblemitglied am Residenztheater und ist dort unter anderem in Katrin Plötners Inszenierung "Für immer schön" als Heather zu sehen. Uns beeindruckte vor allem ihre Interpretation ihrer Rolle Charmaine in Pat To Yan Stück "Bis ans Ende ihrer Tage, das 2018 im Rahmen der jährlich stattfindenden Festivals "Marstall-Plan" zu sehen war. 

 

Nils Strunk spielte während seines Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin bereits an der Staatsoper im Schillertheater, am Deutschen Theater Berlin und an der Schaubühne. Mit Martin Kušejs Inszenierung "Phädras Nacht" wurde er 2017 Ensemblemitglied am Residenztheater und beeindruckte uns in den vergangenen zwei Spielzeiten unter anderem in den Titelrollen in Martin Kušejs "Don Karlos"-Inszenierung und in "Marat/Sade" unter der Regie von Tina Lanik. 

 

Marcel Heuperman, der von 2012 bis 2015 Schauspiel am "Thomas Bernhard Institut" der Universität Mozarteum Salzburg studierte, stellte in den vergangenen Spielzeiten in Inszenierungen wie "Don Juan" unter der Regie von Frank Castorf oder "Iwanow" unter der Regie von Martin Kušej immer wieder seine enorme schauspielerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er Ensemblemitglied am Residenztheater und feiert zuletzt in Alvis Hermanis Inszenierung "Die Möwe" Premiere am Haus. 

 

Lilith Häßle beeindruckt uns jedes Mal aufs Neue in ihren äußerst unterschiedlichen Rollen auf der Bühne des Residenztheaters. Bereits während des Studiums spielte sie in Produktionen am Schauspiel Stuttgart, Theater Freiburg sowie am Landestheater Tübingen. Nach ihrem Studium war sie von 2014/15 bis 2017 am Staatstheater Mainz engagiert, gastierte am Theater im Bauturm in Köln und wechselte anschließend mit Beginn der Spielzeit 2017/18 ans Residenztheater.

 

Mitgliederreise nach Basel 

Nachdem wir im Oktober 2018 ein theaterreiches Wochenende in Hamburg verbracht haben, stand Anfang Februar 2019 bereits unsere nächste Mitgliederreise an: Denn der künftige Intendant des Residenztheaters ab der Spielzeit 2019/20, Andreas Beck, und seine designierte Stellvertreterin Ingrid Trobitz, hatten uns kurz vor ihrem Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt nach Basel eingeladen, wo Beck seit der Spielzeit 2015/16 die Geschicke des Theater Basel leitet. 

 

Unser Ausflug in die Schweiz begann am Freitagabend gleich mit einem absoluten Highlight: Denn wir hatten die Gelegenheit, die Inszenierung "Hotel Strindberg", die gerade als eine von 10 herausragenden Inszenierungen der vergangenen Spielzeit zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, zu sehen. Nach einer interessanten Stadtführung am Samstagmorgen durften wir am Nachmittag  hinter die Kulissen des Theater Basel blicken: Dabei gewährten uns die Kommunikationsdirektorin Ingrid Trobitz, die Schauspieldirektorin Almut Wagner, der Leiter der Veranstaltungstechnik und Technik Beat Weissenberger und die Musiktheaterpädagogin Anja Adam im Rahmen von zwei spannenden, exklusiv für die Freunde des Residenztheaters organisierten Führungen einen Einblick in die Arbeit ihrer jeweiligen Abteilungen. 

 

Am Samstagabend hatten wir dann die Gelegenheit, die Premiere der Inszenierung "Die drei Musketiere", ein Schauspiel nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini, zu besuchen. Eine spannende Führung durch das Kunstmuseum Basel rundete unsere wieder einmal sehr gelungene Mitgliederreise in diesem Jahr ab. 

 

Lieber Andreas Beck und liebe Ingrid Trobitz: Wir danken Ihnen beiden sehr, dass Sie uns trotz des Vorbereitungsstresses auf die erste Spielzeit am Residenztheater nach Basel eingeladen und uns sowohl am Freitag als auch am Samstag so herzlich im Theater Basel empfangen haben! Und wir freuen uns sehr, dass wir unseren Mitgliedern aufgrund der großen Nachfrage Ende März noch eine zweite Reise nach Basel anbieten können. 

 

Wie begeistert wir von unserem Wochenende in Basel waren, fiel übrigens auch dem Schweizer Journalisten Dominique Spirgi auf, der den Freundeskreis des Residenztheaters in seiner Rezension zu "Die drei Musketiere" erwähnte: "An der Premiere war eine vergnügte Gruppe von «Freunden des Residenztheaters München» anwesend. Sie können sich wahrlich freuen."

 

Stadtschreiber Blog_Die drei Musketiere
Bericht Drei Musketiere_Basel.pdf
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Buchpräsentation "Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht!"

Am Dienstag, 22. Januar 2019, fand im Residenztheater die Präsentation des Buches "Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht!" statt. Durch das finanzielle Engagement unserer Mitglieder haben die Freunde des Residenztheaters maßgeblich zum Erscheinen dieses Buches bei Hanser Literaturverlagen beigetragen. Diese Publikation zum Ende der Ära Martin Kušej am Residenztheater richtet sich nicht nur an das Publikum des Theaters, sondern an alle, die das Theater als einen unverzichtbaren Ort der gesellschaftlichen Debatte verstehen. Vielen Dank an die Teilnehmer der Podiumsdiskussion und an die Ensemblemitglieder Thomas Loibl, Thomas Lettow, Bibiana Beglau, Nils Strunk, Mathilde Bundschuh und Charlotte Schwab für die gelungene Buchpräsentation! Wir freuen uns besonders darüber, dass Thomas Loibl in einem seiner Wortbeiträge das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder für die Freunde des Residenztheaters hervorgehoben hat. 

 

Mehr Infos unter: 

 

https://www.residenztheater.de/inszenierung/die-erde-ist-gewaltig-sch%C3%B6n-doch-sicher-ist-sie-nicht

 

Kulissenführung "Der Spieler"

Am 19.01.2019 gab es wieder einmal die Gelegenheit für unsere Mitglieder, hinter die Kulissen einer Residenztheater-Produktion zu blicken: Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Friedrich Firmach, der seit 21 Jahren als Bühneninspektor am Haus tätig ist, für die spannende Kulissentour zu Andreas Kriegenburgs Inszenierung „Der Spieler“! Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an die Ensemblemitglieder Lilith Häßle, Thomas Lettow und Thomas Loibl, die sich im Anschluss an die abendliche Aufführung für ein Gespräch in der Resi-Kantine zur Verfügung standen. 

 

Foto: Marissa Biebl

Das neue Theaterjahr 2019

Liebe Freunde des Residenztheaters,

 

das kommende Jahr hält für unseren Verein wieder viele spannende
Momente bereit. Einige davon sind bekannt; andere in Planung:


✬Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis und die Förderpreise

 

Bühnenführung mit Vorstellungsbesuch und anschließenden Treffen mit dem Ensemble der Inszenierung „Der Spieler“ (Regie: Andreas Kriegenburg) am 19.01.2019

 

✬Buchpräsentation "Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht!" am 22. Januar (für die Mitglieder der Freunde des Residenztheaters kostenlos)

 

✬ Zwei exklusive Mitgliederreisen nach Basel Anfang Februar und Ende März 2019

 

✬Die Mitgliederversammlung am 13. Februar 2019

um 17.30 Uhr in der Schönen Aussicht

 

✬Führungen im Gärtnerplatztheater im April und Juli 2019

 

✬Vorstellung des neuen Spielplanes durch die neue Intendanz

 

✬die Kurt-Meisel-Preis- und Förderpreis-Verleihung

 

... und hoffentlich die ein oder andere zusätzliche Veranstaltung zu
interessanten Inszenierungen...


Wir freuen uns schon auf viele Begegnungen mit Ihnen!

 

Ihre Marissa Biebl (Vorsitzende der Freunde des Residenztheaters e.V.)

"Die Erde ist gewaltig schön,

doch sicher ist sie nicht“

 

Pünktlich zu Beginn der Weihnachtszeit erscheint in diesem letzten Jahr der Amtszeit von Martin Kušej am Residenztheater ein besonderes Buch für Theaterliebhaber: "Die Erde ist gewaltig schön - doch sicher ist sie nicht. Die Intendanz Martin Kušejs am Residenztheater 2011 bis 2019".

 

Dieses Buch gewinnt aus dem Programm, den Gedanken und Debatten eines knappen Jahrzehnts am Residenztheater ein Bild der Zeit, rekonstruiert aus den Spielplänen der Jahre 2011 bis 2019 die ihnen zugrunde liegenden Debatten. Das Team um Martin Kušej hat das Residenztheater als einen Ort der künstlerischen Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen betrachtet, und das Buch ist Ausdruck dieses Selbstverständnisses. Es versammelt daher Texte und Aufsätze von renommierten Autoren aus sehr unterschiedlichen Bereichen, auf dass sich die Zeit und das Theater gegenseitig und ineinander spiegeln – wie sie das in diesen Jahren auf den Bühnen des Residenztheaters getan haben.

 

Einer guten Tradition folgend, hat der Verein der Freunde des Residenztheaters dieses Buch großzügig unterstützt und damit maßgeblich zu dessen Erscheinen beigetragen. 

 

Das Buch "Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht" gibt es ab 05.12.2018 in der Tageskasse am Marstallplatz 5 und im Buchhandel - sowie bei allen Vorstellungen in allen drei Spielstätten des Residenztheater zu kaufen. Mehr Infos unter: 

 

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-erde-ist-gewaltig-schoen-doch-sicher-ist-sie-nicht/978-3-446-26344-4/

 

herausgegeben von Georg Diez
352 Seiten
Hanser Verlag
Fester Einband
Deutschland: 25,00 €

 

Vereinsmitglieder erhalten das Buch zum ermäßigten Preis von 20€ im Shop der Tageskasse der Bayerischen Staatstheater am Marstallplatz 5. 

 

Wir freuen uns auf die Buchpräsentation am 22. Januar 2019 im Residenztheater. 


Mit Georg Diez, Srećko Horvat, Jo Lendle, Kathrin Röggla und Schauspielern und Schauspielerinnen des Ensembles


In Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Residenztheaters

 

Einladung zur "Alles mit allem"-Probe von "Der nackte Wahnsinn"

© Matthias Horn; v.l. Genija Rykova, Thomas Loibl, Till Firit, Katharina pichler, Sophie von Kessel, Norman Hacker

Kurz vor der Premiere seiner letzten Inszenierung am Residenztheater lud uns Martin Kušej zur sogenannten "Alles mit allem"-Probe - einer Ablauf-Probe mit originaler Ausstattung, Kostüm, Licht und Maske - von "Der nackte Wahnsinn" ein. Dabei hatten unsere Mitglieder am vergangenen Montag die Möglichkeit, die Probe des 1. und 2. Akts der Inszenierung zu sehen. Auf der Bühne waren die Ensemblemitglieder Norman Hacker, Sophie von Kessel, Genija Rykova, Thomas Loibl, Nora Buzalka, Paul-Wolff Plottegg, Katharina Pichler und Arthur Klemt zu erleben. 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung und gratulieren zur gelungenen Premiere der Inszenierung am 19.10.! 

Jahresgeschenkmitgliedschaft: Schenken Sie Freu(n)de!

Verschenken Sie ein Jahr lang MEHR! ALS NUR ZUSCHAUEN bei den Freunden des Residenztheaters:

 

  • Förderung außergewöhnlicher Projekte eines der größten deutschsprachigen Theater
  • Verleihung des Kurt-Meisel-Preises und der Förderpreise an herausragende Schauspieler
  • Persönliche Treffen mit Schauspielern und spannende Hintergrundgespräche
  • Führungen hinter die Kulissen
  • Einladungen zu geschlossenen Proben
  • Exklusive Sonderveranstaltungen
  • 20% Ermäßigung beim Kartenkauf ab sieben Tagen vor der Vorstellung
  • Kulturreisen
  • Das besondere Extra: Mit jeder Geschenkmitgliedschaft erhalten Sie zwei Exemplare unseres Jahreskalenders mit zwölf Inszenierungsfotos im Format A4.

 

Mitgliedsarten und Jahresbeiträge (Beiträge und Spenden sind steuerlich abzugsfähig):

       

       Einzelmitgliedschaft 80,- €

       Partnermitgliedschaft 135,- €

       Schüler-/Studentenmitgliedschaft 20,- €

 

Jeder Mitgliedsbeitrag hilft dem Förderverein seine Ziele zu verfolgen: Kinder aus benachteiligten Familien, den Theaterbesuch kostenlos zu ermöglichen (KlassenKasse) und Projekte jenseits des normalen
Theaterbetriebs zu fördern.


Die Mitgliedschaft beginnt mit Zusendung des Mitgliedsausweises an Sie und endet automatisch und ohne weitere Verpflichtungen am 31.12.2019.

Informationen Jahresgeschenkmitgliedschaft 2018
Jahresgeschenkmitgliedschaft2019.pdf
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Mitgliederreise nach Hamburg

 

Nachdem wir im vergangenen Jahr ein sehr intensives, theaterreiches Wochenende in Wien verbracht hatten, führte uns unsere diesjährige Mitgliederreise am vergangenen Wochenende nach Hamburg. "Nirgendwo strahlt der Himmel so schön grau, wie in Hamburg": Dieser Spruch auf einer Tasse in den Krameramtsstuben, wo wir am Freitag gemeinsam zu Mittag aßen, stimmte an diesem außergewöhnlich Herbstwochenende glücklicherweise ganz und gar nicht mit Realität überein. Es erwarteten uns im Gegenteil drei Tage voller spätsommerlicher Temperaturen, die uns unter anderem eine Alsterrundfahrt und einen Rundgang durch Övelgönne, einen wunderschönen Abschnitt des Elbstrands in Hamburg, bei strahlendem Sonnenschein ermöglichten. 

 

Die beiden Highlights unserer Reisen aber waren die Besuche im Thalia Theater und im Deutschen Schauspielhaus Hamburg, wo wir am Freitag- und Samstagabend jeweils eine Theatervorstellung besuchen durften. Stefan Puchers Inszenierung von Arthur Millers "Die Hexenjagd" begeisterte und bewegte uns am Freitagabend sehr - wir freuten uns nicht nur sehr darüber, dass uns der Dramaturg Matthias Günther in seiner Einführung vor Beginn der Aufführung erwähnte und begrüßte, sondern auch, dass sich die Künstlerische Betriebsdirektorin Karin Becker und die Schauspieler Marina Galic (Elizabeth Proctor), Irene Kugler (Rebecca Nurse), Toini Ruhnke (Mary Warren), Sylvana Seddig (Tituba) und Steffen Siegmund (Ezekiel Cheever) nach der knapp dreistündigen Inszenierung Zeit für ein ausführliches Gespräch mit uns nahmen! Die Schauspielerin Marina Galic war übrigens bis 2011 Ensemblemitglied am Residenztheater und gewann 2004 den Förderpreis der Freunde des Residenztheaters. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich beim Team des Thalia Theaters für den wunderbaren Empfang unserer Gruppe nach der Vorstellung bedanken!!

 

Genauso herzlich wurden wir am Abend darauf im Deutschen Schauspielhaus Hamburg empfangen. Dank der großen Anstrengung des Teams des Jungen Schauspielhauses konnte unsere knapp 40-köpfige Gruppe geschlossen die Premiere der Inszenierung "Antigone" von Anne Bader besuchen. Gemeinsam mit dem Leiter des Jungen Schauspielhauses, Klaus Schumacher, und der Dramaturgin Friederike Engel, stand Anne Bader nach dem Premierenapplaus für ein sehr ispannendes Gespräch über ihre Inszenierung zur Verfügung - wir danken auch diesem Team für die interessanten Einblicke in den Produktionsprozess und die Arbeit des Jungen Schauspielhauses allgemein!

 

Aufgrund des sehr großen Engagements unserer Vorsitzenden Marissa Biebl und unseres Kuratoriumsmitglieds Ingo Meyr, Geschäftsführer bei nova | reisen Lufthansa City Center sowie seines Mitarbeiters Markus Schmid konnten wir auch in diesem Jahr wieder eine Mitgliederreise organisieren, die zu unseren Highlights im Vereinsjahr zählt. Ein herzliches Dankeschön dafür! Wir freuen uns schon auf unsere Reise im kommenden Jahr und werden bald verraten, wohin es geht. 

 

 

 

 

Die Verleihung des Kurt-Meisel-Preises 2018

 

Sie ist das Highlight eines jeden Vereinsjahrs: Die Verleihung des mit 5.000€ dotierten Kurt-Meisel-Preises für herausragende künstlerischen Leistungen und der beiden mit jeweils 3.000€ dotierten Förderpreise für besondere künstlerische Leistungen an drei Ensemblemitglieder des Residenztheaters. Der erst 29-jährige Franz Pätzold - seit 2011 Ensemblemitglied am Haus - wurde mit dem Kurt-Meisel-Preis ausgezeichnet. Die beiden Förderpreise erhielten die seit der Spielzeit 2016/2017 am Residenztheater engagierte Darstellerin Mathilde Bundschuh und Philip Dechamps, der seit 2014/2015 in vielen verschiedenen Inszenierungen seine enorme Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen konnte. 

 

In diesem Jahr gab es mit Alfred Kleinheinz einen weiteren Preisträger. Denn Fredi ist nicht nur ein wunderbarer Schauspieler, sondern ein außergewöhnlicher Mensch, der uns in den vergangenen Jahren immer wieder selbstlos und frei von jeglicher Eitelkeit gezeigt hat, was ihm die Freundschaft zu uns und zu den Zuschauern des Residenztheaters bedeutet. Gestern erhielt Alfred Kleinheinz für seine besonderen Verdienste um den Verein der Freunde des Residenztheaters einen Ehrenpreis - wir gratulieren ihm ganz herzlich dazu! 

 

Es war eine wirklich außergewöhnliche, emotionale Matiée, die wir am 08. Juli 2018 im Residenztheater erleben durften. Wir danken den ehemaligen und aktuellen Ensemblemitgliedern des Hauses, die uns trotz des allgemeinen Stresses am Spielzeitende mit ihren Redebeiträge und Gesangseinlagen erfreut haben! Und wir danken allen Mitarbeitern hinter den Kulissen im Künstlerischen Betriebsbüro, der Pressestelle, der Dramaturgie und natürlich in der Intendanz. Einen ganz besonderen Dank möchten wir der Regisseurin Mirjam Loibl, die uns in der Vorbereitung und Umsetzung der Matinée sehr geholfen hat, aussprechen! Und natürlich dem Hausherrn und Intendanten Martin Kušej  - das große Engagement seiner Mitarbeiter hat diesen Vormittag im Residenztheater so einzigartig gemacht!

 

Fotos: Judith Buss

 

Und hier noch ein Artikel über den Kurt-Meisel-Preis auf der Oline-Plattform "Kultur in München": 

 

http://kulturinmuenchen.de/kurtmeiselpreis2018/

 

 

 

© Adrienne Meister

 

In memoriam Alfred Kleinheinz (1950-2018)

 

"Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von einer anderen Seite" (Karl Valentin)

 

Lieber Fredi,

mit unendlicher Bestürzung haben wir gestern erfahren, dass du uns für immer verlassen hast. Noch vor zwei Wochen durften wir dich im Rahmen der Verleihung des Ehren-Freundschaftspreises für deine besonderen Verdienste um den Freundeskreis des Residenztheaters auf der Resi-Bühne erleben - strahlend, humorvoll und fröhlich wie immer.

 

Lange bevor wir in den vergangenen Monaten von deiner schweren Krankheit erfahren haben, war uns klar, dass deine unglaubliche Großzügigkeit in Bezug auf unseren Verein in diesem Jahr in Form eines Sonderpreises gewürdigt werden muss. Du hast den schrulligen Hausmeister für uns bei der Verleihung des Kurt-Meisel-Preises 2016 gegeben, zusammen mit Veronika von Quast und Florian Burgmayr einen Karl-Valentin-Abend als Programm für unsere Mitgliederversammlung 2015 entwickelt oder das Leben unseres ehemaligen Vorsitzenden Stefan Meissner zu einem wunderbaren, mehrstrophigen Gedicht verarbeitet, das Veronika von Quast und Florian Burgmayr in Vertretung für dich bei unserer Mitgliederversammlung 2018 vorgetragen haben.

 

Es gibt nur sehr selten Menschen wie dich, die so selbstlos, uneigennützig und leidenschaftlich bereit sind, anderen zu helfen - das durften wir vom Vorstand der Freunde des Residenztheaters in den vergangenen Jahren immer wieder erfahren! Obwohl du bei der Verleihung des Kurt-Meisel-Preises, der Förderpreise und des Ehren-Freundschaftspreises am 08.07. schon von deiner schweren Krankheit gezeichnet warst, wurde die Veranstaltung zu einem Fest des Lebens und der Freude. Wir sind sehr froh, dass du diesen Tag gemeinsam mit uns erleben konntest!

 

Mach es gut, lieber Fredi! Wir vermissen dich und sind sehr dankbar, dass wir mit dir einen so guten Freund an diesem Theater kennenlernen durften.

 

Deine Marissa und Lena
im Namen der Freunde des Residenztheaters

 

Einladung zu zwei Arbeitsproben der Welt/Bühne Produktionen

 

Am 06.06. hatten wir die Möglichkeit, zwei Arbeitsproben der von uns geförderten Welt/Bühne-Produktionen zu besuchen. Denn der diesjärige Marstallplan wird zur "Welt / Bühne": Fünf junge Autoren und Autorinnen aus fünf verschiedenen Ländern haben für das Residenztheater über eine gesamte Spielzeit hinweg im gemeinsamen Austausch jeweils ein Stück entwickelt. Ende Juni werden alle fünf Dramen, die vom Sich-Öffnen und Sich-Verschließen, von den Unterschieden und den Zwischenräumen, die eine Begegnung erst ermöglichen, erzählen, von jungen Regisseuren und Regisseurinnen im Marstall uraufgeführt. 

 

Wir möchten uns ganz herzlich beim Team des Residenztheaters - allen voran bei der Dramturgin Laura Olivi, dafür bedanken, dass wir in dieser sensiblen Phase des Probenprozesses einen Einblick in die beiden Inszenierungen "antigone lebt*" von Rikki Henry (Text: Susanna Fournier) und "Bakunin" von Stefan Schweigert (Text: Santiago Sanguinetti) erhalten durften. Ein großer Dank gilt auch den Dramaturgen der beiden Produktionen, Thorben Meißner und Anna Gschnitzer, sowie dem Regisseurin Stefan Schweigert und den Darstellern Thomas Huber, Joachim Nimtz und Arnulf Schumacher aus der "Bakunin"-Produktion für das interessante Gespräch im Anschluss an die Probenbesuche! 

 

 

Exklusive Führung durch die Ausstellung "Faust-Welten"


Am 08. Mai waren wir im Rahmen einer exklusiven Führung durch die Ausstellung "Faust-Welten – Goethes Drama auf der Bühne" zu Gast im Deutschen Theatermuseum! Anhand der Rollenportraits und historischen Tonaufnahmen, Raumkonzepte - erfahrbar in einem Parcours mit originalen Modellen - Regiebücher und vielem mehr wurden uns die Vielfalt der kreativen Antworten, die im Laufe der Inszenierungsgeschichte in Bezug auf Goethes Drama gefunden wurden, vor Augen geführt. Vielen herzlichen Dank an die Kuratorin der Ausstellung und Direktorin des Theatermuseums, Dr. Katharina Keim, für den spannenden Nachmittag! 

 

 

Führung durch die Theaterakademie

August Everding

 

Am 24. April konnten wir auf besonderen Wunsch unseres ehemaligen Vorsitzenden Stefan Meissner wieder einmal an einer Führung durch die Theaterakademie August Everding teilnehmen! Zunächst gab uns der Technische Direktor der Akademie, Peter Dültgen, einen kleinen Überblick über die größte Ausbildungsstätte für Bühnenberufe in Deutschland. Im Anschluss daran hatten wir die Gelegenheit, unserem ehemaligen Ensemblemitglied Katrin Röver, die seit 22. April als Gast in Tina Laniks "Junk" wieder auf der Bühne des Residenztheaters zu erleben ist, bei ihrer szenischen Arbeit mit Studenten der Theaterakademie zuzusehen. Vielen Dank an die Mitarbeiter der Theaterakademie für den spannenden Nachmittag!

 

 

Mitgliederversammlung am 23. April 2018

 

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung war in jeder Hinsicht etwas Besonderes - nicht nur, weil sie auf vielfachen Wunsch in diesem Jahr bereits in der ersten Jahreshälfte stattfand. Es war die letzte Mitgliederversammlung unter der Leitung von Stefan Meissner, der seit 2009 im Vorstand des Vereins der Freunde des Residenztheaters tätig war und zwischen 2012 und 2018 mit sehr großem Engagement als Vorstandsvorsitzender das Gesicht des Vereins prägte. Alfred Kleinheinz, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum als Ensemblemitglied des Residenztheaters feiert, ließ es sich nicht nehmen, Stefan Meissner zum Abschied seiner Amtszeit eine persönliche Moritat zu dichten, die am Abend der Mitgliederversammlung von der Schauspielerin Veronika von Quast und dem Musiker Florian Burgmayr vorgetragen wurde. 

 

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Herrn Meissner für seinen unermüdlichen, jahrelangen Einsatz für die Resi-Freunde bedanken! 

 

Im Zuge der Mitgliederversammlung wurde auch der neue Vorstand gewählt, der am 01. Mai seine Arbeit aufnehmen wird: Marissa Biebl (Vorsitz), Lena Kettner (Stellvertreterin), Rolf Urban (Schatzmeister), Ulrich Theilacker (Schriftführer), Prof. Dr. C. Bernd Sucher (Beisitzer). 

 

Fotos: Lena Kettner

 

 

 

Werkstattgespräch und Feier zur "Welt / Bühne"

 

Anfang November 2017 trafen wir uns erstmals mit Zainabu Jallo aus Nigeria, Pat To Yan aus Hong Kong, Susanna Fournier aus Kanada, Santiago Sanguinetti aus Uruguay und Maria Milisavljevic aus Deutschland, um uns über die diesjährige Fortsetzung des von uns geförderten Projektes „Welt/Bühne“ in neuer Form - als Schreibwerkstatt - zu informieren. Die fünf Autorinnen und Autoren arbeiten dabei an einer größeren Erzählung. Dadurch sind nun fünf Stücke entstanden, die am kommenden Wochenende in einem zweiten Workshop zusammengefügt werden. Mit dabei sind auch die fünf Regisseurinnen und Regisseure, die Ende Juni die Uraufführungen der Stücke inszenieren werden. Zum Abschluss dieses Wochenendes sind wir herzlich zu einem Treffen und anschließender Feier mit den Autorinnen und Autoren sowie allen Beteiligten am 4. März 2018 in der Bar "Zur schönen Aussicht" eingeladen.

 

 

 

Kulissenführung "Ein Volksfeind"

 

Wir freuen uns sehr, dass uns der Technische Direktor des Residenztheaters, Thomas Bautenbacher, auch diese Saison wieder zu einer seiner bewährten und begehrten Führungen auf und hinter die Bühne sowie durch die Werkstätten des Hauses einlädt. Bei seiner Kulissenführung am 27. Februar 2018 im Residenztheater steht diesmal mit "Ein Volksfeind" die neue Inszenierung von Mateja Koležnik auf dem Programm. Im Anschluss können Sie um 19:30 Uhr die Vorstellung besuchen, ein Kartenkontingent in allen Kategorien ist für uns reserviert.

 

 

 

 

 

Einladung zur 2. Hauptprobe "Der Streit"

 

Wir sind zur 2. Hauptprobe der von uns geförderten Inszenierung "Der Streit" am 10. Januar 2018 im Cuvilliéstheater eingeladen.

 

 

 

 

Hintergrundgespräch zu "Der Streit"

 

Zu der von uns geförderten Inszenierung "Der Streit" lädt uns das Produktionsteam um Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan am 3. Januar 2018 zu einem Hintergrundgespräch im Cuvilliéstheater (Probebühne und Bühne) ein. Im Anschluss haben wir die Möglichkeit, den Beginn der ersten Bühnenprobe mit zu verfolgen.

 

Wir sprachen mit: Nikolaus Habjan (Regie und Puppenspiel), Jakob Brossmann (Bühne), Denise Heschl (Kostüme), Kyrre Kvam (Musik) und Thorben Meißner (Dramaturgie).

Freunde auf Reisen 2018: Hamburg

 

Nach dem großen Erfolg unserer diesjährigen Kulturreise nach Wien geht es nächstes Jahr nach Hamburg - wieder gemeinsam mit Professor C. Bernd Sucher!

 

Die Highlights:

  • Exklusive Führung in der Elbphilharmonie
  • Literarische und kulturhistorische Spaziergänge und Stadtrundfahrt
  • Ausgewählte Theaterbesuche – im Anschluss „Schule der Wahrnehmung“ mit Professor C. Bernd Sucher

 

 

 

 

Kartenkontingent für Nikolaus-Habjan-Gastspiel

 

Der österreichische Puppenspieler Nikolaus Habjan, der uns bereits mit seinem Au

ftritt bei der diesjährigen Kurt-Meisel-Preisverleihung sowie seinem Gastspiel "Der Herr Karl" begeistert hat, ist im November erneut im Residenztheater zu Gast. Für sein "F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig" am 30. November 2017 sind für uns Karten in allen Kategorien reserviert.

 

 

Kartenkontingent für "Warten auf Godot"

 

Am 3. und 4. Mai 2015 ist das Deutsche Theater Berlin mit der prominent besetzten und zum diesjährigen Theatertreffen eingeladenen Inszenierung von "Warten auf Godot" zu Gast bei uns im Residenztheater. Für die Vorstellung am 3. Mai um 19:00 Uhr ist für uns ein Kartenkontingent reserviert.

 

Es spielen: Wolfram Koch und Samuel Finzi, die für ihre Rollen in "Warten auf Godot" den Gertrud-Eysoldt-Ring 2014 erhalten haben, sowie

Andreas Döhler und Christian Grasho.
Regie: Ivan Panteleev, der nächste Saison bei uns "Philoktet" von Heiner Müller inszenieren wird.
Bühne und Kostüme: Mark Lammert

 

 

 

Mitgliederversammlung 2017 mit Martin Kušej

und Nikolaus Habjan

 

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am 28. November 2017 in der Bar "Zur schönen Aussicht" statt. Als Gäste begrüßen wir Martin Kušej und Nikolaus Habjan. Unser Intendant wird über die aktuelle Spielzeit berichten. Und mit Nikolaus Habjan sprechen wir über über die gerade begonnene Arbeit an seiner von uns geförderten Produktion "Der Streit".

 

 

Lesung und Fest zur Fortsetzung unseres Förderprojektes "Welt / Bühne"

 

Zur Einstimmung auf die Fortsetzung unserer Förderung der "Welt / Bühne" sind wir gemeinsam mit dem Ensemble des Residenztheaters zu einer exklusiven Lesung mit anschließendem Fest am 5. November 2017 eingeladen. Die Lesung von eigenen, bereits veröffentlichten Texten der teilnehmenden Autoren findet in der "Bar zur schönen Aussicht" statt. Für das anschließende Fest mit Catering geht es dann in die Theaterkantine.

 

 

 

Freunde auf Reisen 2017: Wien

 

nach unseren sehr gelungenen Ausflügen nach Weimar (2015) und Regensburg (2016) führt uns unsere diesjährige Kulturreise vom 13. bis 15. Oktober 2017 nach Wien.

 

Die Highlights:

  • Zwei Theatervorstellungen im Burg- oder Akademietheater, ausgewählt und begleitet von unserem Kuratoriumsmitglied Professor C. Bernd Sucher.
  • Im Anschluss „Schule der Wahrnehmung“ mit Professor C. Bernd Sucher.
  • Stadtrundgang, Besuch des Österreichischen Theatermuseums und Zeit zur freien Verfügung.
  • Wien-Card mit zahlreichen Vorteilen und Vergünstigungen.

 

Wir trafen: Die Direktorin des Burgtheaters, Karin Bergmann, sowie die Burg-Schauspieler Michael Maertens, Markus Meyer und Nicholas Ofczarek.

 

 

 

 

Fotos:

08.07.2018: Judith Buss

06.06.2018: Lena Kettner

24.04.18: Stefan Meissner

23.04.18: Lena Kettner

30.11.17: Schubert Theater Wien
13.10.17: Marissa Biebl

Monolog

Dialog

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