Spielzeit 2018/2019

Juliane Köhler in New York

 „Wer sich nur selbst spielen kann, ist kein Schauspieler“, sagte Johann Wolfgang von Goethe.

 

In diesem Sinne sendet uns unserer diesjährigen Kurt-Meisel-Preisträgerin Juliane Köhler viele Grüße aus New York. Sie nahm ihr Preisgeld zum Anlass, um einige Masterkurse an ihrer ehemaligen Schauspielschule zu besuchen.

 

Wir freuen uns sehr darauf, Juliane Köhler bald wieder auf der Bühne des Residenztheaters erleben zu dürfen!

Das große Abschiedsfest des Residenztheaters

"'Mehr! Als Nur Zuschauen' ist das Motto unseres Vereins. Sie können es überall
auf den Luftballons lesen. Erdacht von meinem Vorgänger Stefan Meissner, der hier auch stehen müsste, weil er eine längere Zeit als ich die Geschicke des Vereins
gelenkt hat. 'Mehr! Als Nur Zuschauen' also passt sehr gut zur Intendanz von Martin Kušej", sagte unsere Vorsitzende Marissa Biebl in ihrer Rede anlässlich des großen Abschiedsfest des Residenztheaters am 24.07.2019 auf dem Marstallplatz. 

 

Zum Schluss haben wir uns noch einmal etwas ganz Besonderes ausgedacht und 500 Resi-Freunde-Luftballons in den Himmel steigen lassen!

 

Liebes Ensemble, liebe Mitarbeiter des Hauses: Wir möchten uns ganz herzlich bei euch für die wunderbare Zusammenarbeit in den vergangenen acht Jahren bedanken! Die zahlreichen Nachgespräche, Kulissenführungen und Preisverleihungen wären nicht ohne die große Unterstützung seitens vieler Menschen aus den unterschiedlichsten Abteilungen an diesem Haus möglich gewesen. 

 

Wir freuen uns nun auf die Spielzeit 2019/ 20 und sind gespannt auf die ersten Premieren am Residenztheater unter der Intedanz von Andreas Beck im Oktober 2019!

 

Die komplette Rede von Marissa Biebl gibt es hier zum Nachlesen:

Abschiedsrede Marissa Biebl
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Exklusive Führungen durch den Marstall und den Malersaal

In dieser Woche durften wir mit dem Bühneninspektor Friedrich Firmbach gleich zwei Mal hinter die Kulissen des Residenztheaters blicken! Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihm für die großartigen Führungen durch den Marstall und den Malersaal am 24.06. und 26.06.2019.

 

Herrn Firmbach und dem technischen Direktor Thomas Bautenbacher haben wir es zu verdanken, dass wir während der Intendanz von Martin Kušej immer wieder spannende Einblicke in einen Arbeitsbereich bekommen haben, ohne den der tägliche Theaterbetrieb nicht möglich wäre. 

 

Fotos: Birgitt Ballhausen und Marissa Biebl

Da hatte die Jury unseres Intendantenweins, den wir Martin Kušej und seinem Team im Rahmen der Verleihung des diesjährigen Kurt-Meisel-Preises und der Förderpreise überreicht haben, wohl den richtigen Riecher: Der Cabernet Sauvignon 2016 wurde zum Bundessieger im SALON 2019 gekürt!

 

Der SALON Österreich Wein gilt als der härteste Weinwettbewerb des Landes und wird zugleich als Staatsmeisterschaft des heimischen Weines verstanden.

 

Ein schöner Zufall wollte es, dass Martin Kušej auf dem Galadinner anlässlich der Urkundenverleihung zu Gast war und mit Paul Hahn, Chef des Weingut Hahn in Hohenruppersdorf, für das Siegerfoto posierte.

 

Wir gratulieren dem Weingut ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und uns selbst zu der Auswahl dieses vorzüglichen Tropfens für die Mitarbeiter des Residenztheaters. 

Die @ResiFreunde ab jetzt auch auf Instagram

Weil man öfter einmal neue Wege im Vereinsleben gehen sollte, haben wir uns dazu entschlossen, unseren Twitter-Account zu schließen und stattdessen ab heute auf Instagram aktiv zu sein! Folgen Sie uns unter @resifreunde - wir freuen uns auf Ihre Likes und Kommentare!

 

Auf unserem Facebook- und unserem Instagram-Kanal blicken wir übrigens in den nächsten Wochen zurück auf acht spannende, wunderbare Vereinsjahre unter dem Intendanten Martin Kušej. 

 

Zwei weitere exklusive Führungen durch das Gärtnerplatztheater 2019

Den Freunden des Gärtnerplatztheaters haben wir es zu verdanken, dass wir am Montag, 27.05.2019, und am Montag, 08.07.2019, zwei weitere exklusive Führungen durch das Haus und seine Werkstätten angeboten bekommen haben und hinter die Kulissen des Theaters blicken durften. Wir bedanken uns ganz herzlichen bei dem Team des Hauses für seine Gastfreundschaft! 

Suchers Leidenschaften: James Joyce

Ein Veranstaltungstipp für den Sonntag, 02. Juni 2019, um 11 Uhr im Gartensaal des Prinzregententheaters: Unser Vorstandsmitglied C. Bernd Sucher beschäftigt sich in seinem Leidenschaften-Vortrag nicht nur mit den beiden epochalen Werken, dem Ulysses und Finnigans Wake, das als das schwierigste Buch der letzten hundert Jahre gilt, sondern auch mit Joyces Essays und seiner Lyrik. Er versucht zu dechiffrieren, zu erklären, um den Zuhörern das (nochmalige) Lesen von Ulysses leichter zu machen.

 

James Joyce, den die meisten Menschen kennen, obwohl gewiss die wenigsten ein Buch von ihm je zu Ende gelesen haben, war ein großer Geist und vielleicht der bedeutendste, auf jeden Fall der mutigste, unkonventionellste und unverschämteste Autor des 20. Jahrhunderts.

 

Gemeinsam mit unserem Kurt-Meisel-Preisträger des Jahres 2017, Thomas Loibl, und Luiza Candido de Oliveira Monteiro gewährt C. Bernd Sucher den Zuhörern einen Einblick in Joyces Oevre. 

 

https://bit.ly/2HBCHte

 

Exklusive Vorstellung des Spielplans der Spielzeit 2019/20

Alles neu macht der Mai: Am Mittwoch, 23.05.2019, präsentierten Andreas Beck und sein Team den Spielplan für die erste Spielzeit des neuen Intendanten des Residenztheaters. Und zwar nicht nur vormittags vor den geladenen Pressevertretern: Wir freuen uns sehr, dass sich Herr Beck, die designierte stellvertretende Intendantin Ingrid Trobitz und die Mitglieder ihres neuen Leitungsteam am Residenztheater nach einem langen, aufregenden Tag noch die Zeit für ein ausführliches Gespräch mit den Freunden des Residenztheaters nahmen! 

 

Wir freuen uns sehr auf das neue Ensemble des Residenztheaters, dem neben vielen bekannten Gesichtern wie Thomas Lettow, Oliver Nägele, Juliane Köhler oder Barbara Melzl auch viele spannende Neuzugänge wie Roland Koch, Christoph Franken oder Brigitte Hobmeier angehören. Ganz besonders groß ist bei uns die Freude darüber, dass unser Kurt-Meisel-Preisträger des Jahres 1999, Oliver Stokowski, ab der kommenden Spielzeit wieder am Haus zu sehen sein wird! Zwischen 1993 und 2003 gehörte der Publikumsliebling bereits dem Ensemble des Residenztheaters an - willkommen zurück, lieber Herr Stokowski! 

 

Weitere Infos zum neuen Spielplan und dem neuen Ensemble gibt es hier: 

 

https://www.residenztheater2019-20.de/

 

 

Spielzeitheft 2019/20 Residenztheater
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Verleihung des Kurt-Meisel-Preises und der Förderpreise 2019

Es war ein wunderbarer, berührender, fröhlicher, aber auch nachdenklich stimmender Vormittag, an dem am vergangenen Sonntag, 05.05.2019, der Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters an Juliane Köhler und der beiden Förderpreise an Nils Strunk und Lilith Häßle auf der großen Bühne vergeben wurde!

 

Wir danken unseren Laudatoren Amélie Niermeyer, Jim Rakete und Katja Bürkle ganz herzlich für ihre sehr persönlichen Reden auf Juliane Köhler, Nils Strunk und Lilith Häßle. Ein großes Dankeschön geht auch an die Ensemblemitglieder Mathilde Bundschuh, Thomas Lettow und Tim Werths für ihre Sprech- und Gesangsbeiträge zu unserer Matinée sowie an die Musiker Manfred Manhardt, Bernhard Seidel, Maria Hafner, Florian Burgmayr und Michel Watzinger für die wunderbare musikalische Gestaltung dieses Vormittags!

 

Und der größte Dank gebührt unserer engagierten Vorsitzenden Marissa Biebl für ihre Energie und Begeisterung, mit der sie die Vereinsarbeit im allgemeinen und die Matinée zur Verleihung des Kurt-Meisel-Preises und der Förderpreise im Speziellen in jedem Jahr organisiert.

 

Fotos: Adrienne Meister

Die Deutsche Bühne 06/2012
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TZ, 06.05.2019
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Münchner Merkur, 06.05.2019
19KMP_Merkur605 1.pdf
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Führung durch das Gärtnerplatztheater 

Weil wir gerne den Blick über den Tellerrand wagen, haben wir am 02.04.2019 durch Vermittlung des Freundeskreises des Gärtnerplatztheaters eine sehr interessante Führung durch das Haus bekommen! Dabei erzählte man uns nicht nur über die wechselvolle Geschichte und den Umbau des Theaters, sondern zeigte uns auch den Probenraum für das Orchester, die Bühne sowie die Seitenbühnen und den Zuschauerraum. Vielen herzlichen Dank an Frau Peters vom Vorstand der Freunde des Gärtnerplatzes für den freundlichen Empfang und die Organisation der spannenden Tour durch das Haus!

Kulissenführung zur Inszenierung "Elektra"

Am 31.03.2019 fand unsere letzte Kulissenführung für die Freunde des Residenztheaters in der Ära Martin Kušej statt! Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Technischen Direktor des Residenztheaters, Thomas Bautenbacher, und dem Bühneninspektor Friedrich Firmbach für den sehr spannenden Blick hinter die Kulissen von Ulrich Rasches beeindruckender Inszenierung „Elektra“.

Zweite Mitgliederreise nach Basel 

Die Anmeldungen für die diesjährige Theaterreise nach Basel waren so zahlreich, dass sich der Intendant des Theater Basel, Andreas Beck, und die Kommunikationsdirektorin Ingrid Trobitz dazu entschlossen, noch eine zweite Delegation interessierter Resi-Freunde in die Schweiz einzuladen. Wir bedanken uns ganz herzlich Herrn Beck, Frau Trobitz und ihrem Team dafür, dass sie sich  inmitten der intensiven Vorbereitungszeit auf die Andreas Becks Intendanz am Residenztheater München sehr viel Zeit für unseren Verein genommen und uns zum wiederholten Male ein unvergessliches Theaterwochenende in Basel beschert haben! 

 

Neben dem Besuch der Vorstellung der Inszenierung "Hotel Strindberg" am Freitagabend, die am 03. Mai 2019 das diesjährige Berliner Theatertreffen eröffnen wird, hatte ein Teil von uns die Gelegenheit, am Samstagabend die Premiere der Operninszenierung "Madame Butterfly" zu besuchen, während der zweite Teil unserer Gruppe die Gelegenheit hatte, sich die Theaterinszenierung "Die drei Musketiere" anzusehen. Am Samstagnachmittag ginge es für uns außerdem im Rahmen einer ausführlichen Führung durch das Haus und seine Werkstätten auf eine Entdeckungsreise durch das Theater Basel. 

 

Ein weiteres Highlight unserer diesjährigen Mitgliederreise war am Sonntagvormittag ein Besuch in der Fondation Beyeler, wo noch bis 26. Mai die gefeierte Ausstellung DER JUNGE PICASSO - BLAUE UND ROSA PERIODE stattfindet. 

 

Unsere nächste Mitgliederreise ist für den Herbst 2020 geplant: Wir informieren Sie hier an dieser Stelle darüber, sobald es Neuigkeiten zu dem Ziel und dem Programm der Reise geben wird!

 

 

"Nah am Inferno": Porträt der Dramaturgin Laura Olivi in der Süddeutschen Zeitung

Laura Olivi (r.) mit der Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden der Freunde des Residenztheaters, Marissa Biebl (Mitte) und Lena Ketner (l.)

Sie wurde für den Verein der Freunde des Residenztheaters in den vergangenen Jahren zu einer wahren Freundin: Die Dramaturgin Laura Olivi. Geboren und aufgewachsen in Italien, studierte und pormovierte sie in Bologna im Fach Germanistik. Seit 2001 arbeitet Laura Olivi als Dramaturgin am Residenztheater und war dort in den letzten Jahren vor allem an der Entwicklung und Durchführung des Projekts "Welt/ Bühne", das zeitgenössischen europäische und außereuropäische Dramatikern eine Plattform an einem der größten Sprechtheater im deutschsprachigen Raum bot, beteiligt. 

 

Anlässlich ihrer neuesten Arbeit am Residenztheater - der Uraufführung "Eine göttliche Komödie. Dante < > Pasolini", die am 22.02.2019 ihre Premiere unter der Regie des italienischen Regisseurs Antonio Latella feierte - widmete die Journalistin Petra Hallmayer Laura Olivi ein sehr lesenswertes Porträt in der Süddeutschen Zeitung. 

 

 

Nah am Inferno_Artikel SZ 22.03.2019
Nah am Inferno_Artikel SZ_22.03.2019.pdf
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Gespräch mit Marcel Heuperman

Am 20.03.2019 lud uns der Schauspieler Marcel Heuperman nach der Vorstellung von "Die Möwe" im Cuvilliés-Theater zu einem Nachgespräch in die Kantine des Residenztheaters ein. Dort erzählt er nicht nur von den Probenarbeiten mit dem lettischen Regisseur Alvis Hermanis und sprach mit uns über seine Rolle als Konstantin Gawrilowitsch Trepljow, sondern gewährte uns auch einen Einblick in seine bisherigen Arbeiten  am Residenztheater.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Marcel Heuperman und bei seinen Ensemblekollegen Tim Werths, Mathilde Bundschuh und René Dumont, die sich ebenfalls an diesem Abend zu uns gesellten!

 

Die nächsten Vorstellungstermine der Inszenierung "Die Möwe" finden Sie hier: 

 

https://www.residenztheater.de/inszenierung/die-moewe

 

 

Einladung zur 1. Hauptprobe von "Die Bakchen - lasst uns tanzen"

Foto: Lena Kettner

Am 13. März luden uns der belgische Regisseur und Choreograph Wim Vandekeybus und der Dramaturg Götz Leineweber zur 1. Hauptprobe von "Die Bakchen - lasst uns tanzen", einer Koproduktion des Residenztheaters mit seiner Tanzkompanie Ultima Vez, ins Cuvilliéstheater ein. 

 

Seit mehr als dreißig Jahren choreographiert und inszeniert Vandekeybus auf der ganzen Welt Aufführungen, die sich zwischen Schauspiel, Tanz, Konzert und Film bewegen. Für "Die Bakchen" bündeln seine Kompagnie "Ultima Vez" und das Residenztheater gemeinsam ihre Kräfte. Der flämische Schriftsteller Peter Verhelst adaptiert den euripideischen Text für das Residenztheater. 

 

Wir freuen uns sehr, dass unser Verein diese besondere Produktion fördern durfte! Bei unserer Mitgliederversammlung Mitte Februar 2019 bekamen wir bereits einen ersten Eindruck von den Proben für dieses überwältigende Theaterspektakel mit Live-Musik und -Malerei. Am 15.03.2019 feierte die Inszenierung nun Premiere im Cuvilliéstheater.

 

Mehr Infos und die Spielzeiten der nächsten Wochen gibt es unter: 

 

https://www.residenztheater.de/inszenierung/die-bakchen

Mitgliederversammlung 2019

Gestern fand unsere alljährliche Mitgliederversammlung in der "Schönen Aussicht" im Residenztheater statt. Dabei berichtete die Vorsitzende Marissa Biebl nicht nur von den zahlreichen Veranstaltungen unseres Vereins, die seit dem Beginn ihrer Vorstandstätigkeit im Mai 2018 stattgefunden haben, sondern begrüßte auch den berühmten belgischen Regisseur und Choreografen Wim Vandekeybus auf der Bühne, der die gerade von unserem Verein geförderte Produktion „BAKCHAI – LET'S DANCE - Denn wir sind nie modern gewesen“ von Peter Verhelst nach Euripides inszeniert, sowie den betreuenden Dramaturgen der Produktion, Götz Leineweber. Wir freuen uns auf die Premiere am 15. März im Residenzthea

ter!

 

Wer sich intensiver mit der Arbeit und den bisherigen Projekten von Wim Vandekeybus auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir das Buch "The Rage of Staging", dass Vandekeybus zum 30. Jubiläum seiner Kompagnie Ultima Vez herausgegeben hat! Götz Leineweber hat einen interessanten Artikel dazu auf der Website des Kunstmagazins MONOPOL veröffentlicht: 

 

https://www.monopol-magazin.de/rage-staging-von-wim-vandekeybus-und-ultima-vez

 

Der Kurt-Meisel-Preis und die Förderpreise 2019  Die Nominierten

Die Verleihung des Kurt-Meisel-Preises für herausragende künstlerische Leistungen und der beiden Förderpreise ist jedes Mal ein Highlight in unserem Vereinsjahr. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für ihre zahlreichen Nominierungsvorschläge und freuen uns, Ihnen nun die Namen der nominierten Ensemblemitglieder bekannt geben zu dürfen!

 

KURT-MEISEL-PREIS

 

Norman Hacker gehört dem Ensemble des Residenztheaters seit 2011 an und begeisterte uns dort in den vergangenen Jahren in unzähligen Rollen. Derzeit ist er unter anderem in Martin Kušejs temporeicher, sehr witziger Inszenierung von Michael Frayns Stück "Der nackte Wahnsinn" am Haus zu erleben. 

 

Juliane Köhler wechselte 1993 vom Staatstheater Hannover nach München ans Bayerische Staatsschauspiel. Nach einem Engagement an den Münchner Kammerspielen war sie ab dem Jahr 2001 durchgehend auf der Bühne des Residenztheaters zu sehen, wo uns ihr facettenreiches schauspielerisches Repertoire immer wieder beeindruckt. Im Februar 2019 feierte sie in der Rolle der Klytämnestra Premiere in Ulrich Rasches "Elektra"-Inszenierung am Residenztheater.

 

Charlotte Schwab ist seit der Spielzeit 2016/17 Ensemblemitglied am Residenztheater und wurde in dieser Spielzeit unter anderem für ihre Rollen als Marquis de Sade in Tina Laniks Inszenierung "Marat/ Sade" und als Antonida Wassiljewna Tarassewitschewa in Andreas Kriegenburgs Inszenierung "Der Spieler" gefeiert.

 

DIE NOMINIERTEN FÜR DIE FÖRDERPREISE 2019:

 

Pauline Fusban begann ihr Schauspielstudium 2013 am Max Reinhardt Seminar in Wien, das sie 2016 abschloss. 2015 spielte sie an den Münchner Kammerspielen in "Jagdszenen aus Niederbayern" bereits unter der Regie von Martin Kušej. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Pauline Fusban Ensemblemitglied am Residenztheater und ist dort unter anderem in Katrin Plötners Inszenierung "Für immer schön" als Heather zu sehen. Uns beeindruckte vor allem ihre Interpretation ihrer Rolle Charmaine in Pat To Yan Stück "Bis ans Ende ihrer Tage, das 2018 im Rahmen der jährlich stattfindenden Festivals "Marstall-Plan" zu sehen war. 

 

Nils Strunk spielte während seines Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin bereits an der Staatsoper im Schillertheater, am Deutschen Theater Berlin und an der Schaubühne. Mit Martin Kušejs Inszenierung "Phädras Nacht" wurde er 2017 Ensemblemitglied am Residenztheater und beeindruckte uns in den vergangenen zwei Spielzeiten unter anderem in den Titelrollen in Martin Kušejs "Don Karlos"-Inszenierung und in "Marat/Sade" unter der Regie von Tina Lanik. 

 

Marcel Heuperman, der von 2012 bis 2015 Schauspiel am "Thomas Bernhard Institut" der Universität Mozarteum Salzburg studierte, stellte in den vergangenen Spielzeiten in Inszenierungen wie "Don Juan" unter der Regie von Frank Castorf oder "Iwanow" unter der Regie von Martin Kušej immer wieder seine enorme schauspielerische Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er Ensemblemitglied am Residenztheater und feiert zuletzt in Alvis Hermanis Inszenierung "Die Möwe" Premiere am Haus. 

 

Lilith Häßle beeindruckt uns jedes Mal aufs Neue in ihren äußerst unterschiedlichen Rollen auf der Bühne des Residenztheaters. Bereits während des Studiums spielte sie in Produktionen am Schauspiel Stuttgart, Theater Freiburg sowie am Landestheater Tübingen. Nach ihrem Studium war sie von 2014/15 bis 2017 am Staatstheater Mainz engagiert, gastierte am Theater im Bauturm in Köln und wechselte anschließend mit Beginn der Spielzeit 2017/18 ans Residenztheater.

 

Mitgliederreise nach Basel 

Nachdem wir im Oktober 2018 ein theaterreiches Wochenende in Hamburg verbracht haben, stand Anfang Februar 2019 bereits unsere nächste Mitgliederreise an: Denn der künftige Intendant des Residenztheaters ab der Spielzeit 2019/20, Andreas Beck, und seine designierte Stellvertreterin Ingrid Trobitz, hatten uns kurz vor ihrem Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt nach Basel eingeladen, wo Beck seit der Spielzeit 2015/16 die Geschicke des Theater Basel leitet. 

 

Unser Ausflug in die Schweiz begann am Freitagabend gleich mit einem absoluten Highlight: Denn wir hatten die Gelegenheit, die Inszenierung "Hotel Strindberg", die gerade als eine von 10 herausragenden Inszenierungen der vergangenen Spielzeit zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, zu sehen. Nach einer interessanten Stadtführung am Samstagmorgen durften wir am Nachmittag  hinter die Kulissen des Theater Basel blicken: Dabei gewährten uns die Kommunikationsdirektorin Ingrid Trobitz, die Schauspieldirektorin Almut Wagner, der Leiter der Veranstaltungstechnik und Technik Beat Weissenberger und die Musiktheaterpädagogin Anja Adam im Rahmen von zwei spannenden, exklusiv für die Freunde des Residenztheaters organisierten Führungen einen Einblick in die Arbeit ihrer jeweiligen Abteilungen. 

 

Am Samstagabend hatten wir dann die Gelegenheit, die Premiere der Inszenierung "Die drei Musketiere", ein Schauspiel nach Alexandre Dumas in einer Bearbeitung von Antonio Latella und Federico Bellini, zu besuchen. Eine spannende Führung durch das Kunstmuseum Basel rundete unsere wieder einmal sehr gelungene Mitgliederreise in diesem Jahr ab. 

 

Lieber Andreas Beck und liebe Ingrid Trobitz: Wir danken Ihnen beiden sehr, dass Sie uns trotz des Vorbereitungsstresses auf die erste Spielzeit am Residenztheater nach Basel eingeladen und uns sowohl am Freitag als auch am Samstag so herzlich im Theater Basel empfangen haben! Und wir freuen uns sehr, dass wir unseren Mitgliedern aufgrund der großen Nachfrage Ende März noch eine zweite Reise nach Basel anbieten können. 

 

Wie begeistert wir von unserem Wochenende in Basel waren, fiel übrigens auch dem Schweizer Journalisten Dominique Spirgi auf, der den Freundeskreis des Residenztheaters in seiner Rezension zu "Die drei Musketiere" erwähnte: "An der Premiere war eine vergnügte Gruppe von «Freunden des Residenztheaters München» anwesend. Sie können sich wahrlich freuen."

 

Stadtschreiber Blog_Die drei Musketiere
Bericht Drei Musketiere_Basel.pdf
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Buchpräsentation "Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht!"

Am Dienstag, 22. Januar 2019, fand im Residenztheater die Präsentation des Buches "Die Erde ist gewaltig schön, doch sicher ist sie nicht!" statt. Durch das finanzielle Engagement unserer Mitglieder haben die Freunde des Residenztheaters maßgeblich zum Erscheinen dieses Buches bei Hanser Literaturverlagen beigetragen. Diese Publikation zum Ende der Ära Martin Kušej am Residenztheater richtet sich nicht nur an das Publikum des Theaters, sondern an alle, die das Theater als einen unverzichtbaren Ort der gesellschaftlichen Debatte verstehen. Vielen Dank an die Teilnehmer der Podiumsdiskussion und an die Ensemblemitglieder Thomas Loibl, Thomas Lettow, Bibiana Beglau, Nils Strunk, Mathilde Bundschuh und Charlotte Schwab für die gelungene Buchpräsentation! Wir freuen uns besonders darüber, dass Thomas Loibl in einem seiner Wortbeiträge das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder für die Freunde des Residenztheaters hervorgehoben hat. 

 

Mehr Infos unter: 

 

https://www.residenztheater.de/inszenierung/die-erde-ist-gewaltig-sch%C3%B6n-doch-sicher-ist-sie-nicht

 

Kulissenführung "Der Spieler"

Am 19.01.2019 gab es wieder einmal die Gelegenheit für unsere Mitglieder, hinter die Kulissen einer Residenztheater-Produktion zu blicken: Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Friedrich Firmach, der seit 21 Jahren als Bühneninspektor am Haus tätig ist, für die spannende Kulissentour zu Andreas Kriegenburgs Inszenierung „Der Spieler“! Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an die Ensemblemitglieder Lilith Häßle, Thomas Lettow und Thomas Loibl, die sich im Anschluss an die abendliche Aufführung für ein Gespräch in der Resi-Kantine zur Verfügung standen. 

 

Foto: Marissa Biebl

Monolog

Dialog

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